Patientenleitlinie: Unipolare Depression
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Wie wird eine Depression festgestellt?

Gespräch: Anzeichen für eine Depression erkennen

Wenn Sie sich entschlossen haben, einen Arzt oder eine Psychotherapeutin aufzusuchen, bekommen Sie zunächst einige Fragen gestellt.

Eine Depression zu erkennen, ist jedoch nicht immer einfach. Vielen depressiven Menschen fällt es von sich aus schwer, über ihr seelisches Empfinden zu sprechen. Sie können ihre Probleme oft nicht einordnen. Ein Grund dafür ist, dass unbestimmte körperliche Beschwerden mit einer Depression verbunden sein können. Daher glauben manche Betroffene, dass ihre Beschwerden auf eine körperliche Erkrankung zurückzuführen sind. Aus diesem Grund sollen nach Meinung der Expertengruppe Ärztinnen und Psychotherapeuten gezielt nach Anzeichen für eine Depression fragen.

Erste Hinweise auf eine Depression, kann ein einfacher Test liefern: der sogenannte "Zwei-Fragen-Test":

  1. Fühlten Sie sich im letzten Monat häufig niedergeschlagen, traurig, bedrückt oder hoffnungslos?
  2. Hatten Sie im letzten Monat deutlich weniger Lust und Freude an Dingen, die Sie sonst gerne tun?

Wenn Sie beide Fragen mit "Ja" beantwortet haben, kann das auf eine Depression hindeuten. Nach Meinung der Expertengruppe sollte dann Ihr Arzt oder Ihre Psychotherapeutin die Anzeichen einer Depression genauer erfassen. Dafür wird er oder sie ausführlicher mit Ihnen sprechen und Ihnen Fragen zu den einzelnen Beschwerden stellen. Dafür kann Ihre Ärztin oder Ihr Psychotherapeut bestimmte Gesprächsleitfäden zur Hilfe nehmen. Vielleicht werden Sie auch gebeten, einen Fragebogen auszufüllen.

Die wichtigsten Merkmale einer Depression (Hauptsymptome) sind:

  •  gedrückte, depressive Stimmung;

  •  Interessenverlust und Freudlosigkeit;

  •  Antriebsmangel und Ermüdbarkeit.

Daneben gibt es mehrere Nebensymptome. Sie werden ebenfalls genau erhoben, da sie den Schweregrad der Erkrankung mitbestimmen.

Zu den Nebensymptomen einer Depression gehören:

  • verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit;

  • vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen;

  • Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit;

  • übertriebene Zukunftsängste oder "Schwarzsehen";

  • Suizidgedanken oder -versuche, Selbstverletzungen;

  • Schlafstörungen;

  • verminderter Appetit.

Eine Depression wird festgestellt, wenn mindestens zwei Haupt- und zwei Nebensymptome vorliegen. Die Beschwerden müssen wenigstens zwei Wochen lang anhalten. Bei der Einschätzung ist nicht nur Ihr derzeitiger Gemütszustand wichtig, sondern auch der Verlauf der letzten Wochen.

Neben typischen seelischen Belastungen weisen körperliche Beschwerden ebenfalls auf eine Depression hin. Vielleicht denken Sie zum Beispiel bei Atemnot oder Herzrhythmusstörungen zunächst nicht daran, dass diese auch psychische Ursachen haben können. Deshalb möchte Ihr Arzt oder Ihre Psychotherapeutin auch möglichst viel über Ihre körperliche Verfassung erfahren.

Zu den körperlichen Beschwerden, die auf eine Depression hindeuten, zählen:

  • allgemeine körperliche Abgeschlagenheit, Mattigkeit;

  • Schlafstörungen (Ein- und/oder Durchschlafstörungen);

  • Appetitstörungen, Magendruck, Gewichtsverlust, Verdauungsprobleme wie Verstopfung (Obstipation) oder Durchfall (Diarrhöe);

  • Kopfschmerz oder andere Schmerzen, zum Beispiel Rückenschmerzen;

  • Druckgefühl in Hals und Brust, Beengtheit im Hals (sogenanntes "Globusgefühl");

  • Atemnot und Störungen von Herz und Kreislauf, wie Herzrhythmusstörungen oder Herzrasen;

  • Schwindelgefühle, Flimmern vor den Augen, Sehstörungen;

  • Muskelverspannungen, plötzlich einschießende Schmerzen;

  • Verlust des sexuellen Interesses, Ausbleiben der Monatsblutung, Impotenz, sexuelle Funktionsstörungen;

  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen.

Das Erscheinungsbild einer Depression hängt außerdem von kulturellen Faktoren ab. So werden zum Beispiel seelische Beschwerden in manchen Kulturkreisen vor allem körperlich ausgedrückt. Das macht es für Ärztinnen und Psychotherapeuten manchmal schwer, eine Depression zu erkennen. Deswegen sollen nach Meinung der Expertengruppe kulturspezifische Faktoren und Besonderheiten von Menschen, die nach Deutschland eingewandert sind, im ausführlichen Gespräch und bei der Untersuchung berücksichtigt werden. Das gilt auch für die anschließende Behandlung.

Wenn Ihr Arzt oder Ihre Psychotherapeutin mit Ihnen spricht, achtet er oder sie ebenfalls auf andere Dinge, wie Verhalten, Kleidung oder Sprache. So können beispielsweise eine leise Stimme, mangelnde Gefühlsregungen oder eine gebeugte, kraftlose Körperhaltung Anhaltspunkte für eine Krankheit sein.

Manchmal kann es hilfreich sein, Angehörige oder enge Bezugspersonen ebenfalls zu befragen. Ihre Schilderungen können zum Beispiel bei älteren Menschen helfen, die Anzeichen zu erheben.

Das Gespräch ist das wichtigste "Instrument" um herauszufinden, ob Sie an einer Depression erkrankt sind und wie stark diese ausgeprägt ist. Je offener und genauer Sie antworten, desto besser kann Ihre Ärztin oder Ihr Psychotherapeut erkennen, ob Sie depressiv sind. Das ist wichtig, denn die Behandlung richtet sich danach, wie schwer Sie möglicherweise erkrankt sind.

Wenn bei Ihnen eine depressive Erkrankung festgestellt wurde, wird man gemeinsam mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen und wenn nötig eine Behandlung einleiten (mehr dazu im Kapitel "Andere Krankheiten ausschließen"). In den meisten Fällen kann eine Depression gut behandelt werden.

Mögliche Fragen

Ein paar Beispielfragen, die sich als nützlich und gut geeignet erwiesen haben, sind im Folgenden für Sie aufgelistet. So können Sie sich in etwa vorstellen, wie das Gespräch ablaufen kann. Wenn Sie vor einem Praxisbesuch stehen, können diese Fragen Ihnen eine Hilfestellung sein, sich vorzubereiten – oder einfach als Anregung dienen, über sich selbst nachzudenken: 

Mögliche Fragen während des Gesprächs

"Haben Sie sich in den letzten zwei Wochen niedergeschlagen oder traurig gefühlt?"

"Gab es Zeiten, in denen Ihre Stimmung besser oder schlechter war?"

"Haben Sie in der letzten Zeit das Interesse oder die Freude an wichtigen Aktivitäten (Beruf, Hobby, Familie) verloren?"

"Hatten Sie in den letzten zwei Wochen fast ständig das Gefühl, zu nichts mehr Lust zu haben?"

"Haben Sie Ihre Energie verloren?"

"Fühlen Sie sich ständig müde und abgeschlagen?"

"Fällt es Ihnen schwer, die Aufgaben des Alltags wie gewohnt zu bewerkstelligen?"

"Haben Sie Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren?"

"Haben Sie Mühe, die Zeitung zu lesen, fernzusehen oder einem Gespräch zu folgen?"

"Leiden Sie an fehlendem Selbstvertrauen und/oder Selbstwertgefühl?"

"Fühlen Sie sich so selbstsicher wie sonst?"

"Machen Sie sich häufig Selbstvorwürfe?"

"Fühlen Sie sich häufig schuldig für alles, was geschieht?"

"Sehen Sie die Zukunft schwärzer als sonst?"

"Haben Sie Pläne für die Zukunft?"

"Geht es Ihnen so schlecht, dass Sie über den Tod nachdenken oder daran, dass es besser wäre, tot zu sein?"

"Hatten oder haben Sie konkrete Pläne, sich etwas anzutun?"

"Haben Sie versucht, sich etwas anzutun?"

"Gibt es etwas, was Sie am Leben hält?"

"Hat sich an Ihrem Schlaf etwas geändert?"

"Schlafen Sie mehr oder weniger als sonst?"

"Hatten Sie mehr oder weniger Appetit in der letzten Zeit?"

"Haben Sie ungewollt zu- oder abgenommen?"

Solche Themen wird der Arzt oder die Psychotherapeutin mit Ihnen ansprechen. Es kann auch sein, dass das Gespräch mit offenen Fragen beginnt, etwa danach, warum Sie gekommen sind, wie es Ihnen geht oder was Ihre Beschwerden sind. Dann sind Sie vielleicht durch die oben aufgeführten Fragen besser vorbereitet, Ihre eigenen Überlegungen und Beobachtungen in das Gespräch mit einzubringen. Vielleicht möchten Sie aber zunächst auch ganz andere Dinge ansprechen – Erlebnisse aus der letzten Zeit zum Beispiel oder belastende Situationen in Ihrer Lebensgeschichte.

Schweregrade

Man unterscheidet zwischen leichter, mittelgradiger und schwerer Depression. Der Schweregrad hängt von der Anzahl der Haupt- und Nebensymptome ab:

  • Von einer "leichten" depressiven Episode spricht man, wenn zwei Haupt- und zwei Nebensymptome mehr als zwei Wochen andauern.

  • Bei zwei Haupt- und drei bis vier Nebensymptomen spricht man von einer mittelgradigen Depression.

  • Drei Haupt- und vier oder mehr Nebensymptome kennzeichnen eine schwere Depression.

Die Behandlungsmöglichkeiten für alle drei Schweregrade sind verschieden (mehr dazu im Kapitel "Was die Leitlinie empfiehlt"). Deswegen ist es wichtig, dass möglichst alle Krankheitsanzeichen durch Fragen erkannt werden.

Die folgende Übersicht vermittelt Ihnen einen Eindruck, wie Fachleute den Schwergrad einer Depression bestimmen.

Abbildung 2: Depression: Symptome und Schweregrade
(zum Vergrößern Abbildung bitte anklicken)

Abbildung 2 Depression Symptome und Schweregrade.png

Andere Krankheiten ausschließen

Wenn bei Ihnen depressive Anzeichen festgestellt wurden, heißt das nicht zwangsläufig, dass Sie eine Depression haben. Auch bei anderen psychischen Störungen gehören viele dieser Zeichen zum Krankheitsbild. Ermattung oder Schlafstörungen können zum Beispiel auch bei körperlichen Erkrankungen auftreten. Deswegen sollte Ihre Ärztin oder Ihr Psychotherapeut nach Meinung der Expertengruppe in einem nächsten Schritt Fragen zu anderen möglichen Erkrankungen und zu Ihrer Krankheitsgeschichte stellen, um diese abzugrenzen. Körperliche Untersuchungen können hinzukommen. Sie liefern Hinweise auf eine mögliche körperliche Erkrankung als Ursache für die Depression.

Andererseits kann die Diagnose gerade bei Menschen mit schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen oder bei älteren Menschen schwierig sein, denn bei ihnen können allgemeine Schwäche oder Schlafstörungen unabhängig von einer Depression auftreten.

Besonders ältere Menschen klagen häufig über Schwindel oder Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Fallen solche Veränderungen auf, sollten Ärzte und Psychotherapeutinnen immer auch an eine beginnende Demenz denken.

Auch können Medikamente, die Sie einnehmen oder abgesetzt haben, Depressionen auslösen oder die Beschwerden verstärken. Daher ist es für die Untersuchenden wichtig zu wissen, ob Sie Medikamente einnehmen und wenn ja, welche.

Es ist deshalb hilfreich, wenn Sie eine Liste aller Medikamente, die Sie momentan einnehmen, zusammenstellen und diese zum Arztbesuch mitbringen. Auf die Liste gehören ebenfalls Arzneien, die Sie ohne Rezept gekauft haben, wie Nahrungsergänzungsmittel oder pflanzliche Mittel. Sie können auch einfach alle Medikamentenpackungen einpacken.

Tipp - Medikationsplan

Menschen, die gleichzeitig mindestens drei verordnete Medikamente einnehmen beziehungsweise anwenden, haben einen gesetzlichen Anspruch auf einen für sie verständlichen Medikationsplan. Diesen erhalten Sie von Ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem behandelnden Arzt.

Weitere Informationen zum Medikationsplan und eine Beispielvorlage gibt es hier:

www.kbv.de/html/medikationsplan.php

Ist bei Ihnen eine Depression festgestellt worden, dann sollte nach Meinung der Expertengruppe Ihre Ärztin oder Ihr Psychotherapeut genau prüfen, ob bei Ihnen eine körperliche Begleiterkrankung vorliegt. Zudem sollte sie oder er kontrollieren, ob Sie Medikamente oder Mittel einnehmen, die mit depressiven Symptomen einhergehen können. Nach Meinung der Expertengruppe sollte man Sie zu einer entsprechenden fachärztlichen oder psychotherapeutischen Praxis überweisen, wenn es Hinweise auf eine behandlungsbedürftige Krankheit gibt.

2. Auflage, 2016. Version 2

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Für diese Information haben wir die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Depression genutzt. Diese ist für Ärztinnen, Ärzte und andere medizinische Fachleute gedacht.

Hier finden Sie das methodische Vorgehen beschrieben.

Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe finden Sie am besten über die örtlichen Selbsthilfekontaktstellen, die es fast überall in Deutschland gibt. Deren Adresse erhalten Sie bei NAKOS:
Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)

Otto-Suhr-Allee 115
10585 Berlin
Telefon: 030 31018960
Fax: 030 31018970
E-Mail: 
Internet: www.nakos.de

Ein weiterer Anlaufpunkt ist die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Selbsthilfe. Sie ist die Dachorganisation von über 100 Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen. Sie vertritt die Interessen der Betroffenen und setzt sich für ihre Belange ein.
Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e. V. (BAG SELBSTHILFE e. V.)

Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Telefon: 0211 310060
Fax: 0211 3100648
E-Mail: 
Internet: www.bag-selbsthilfe.de

Angebote für Angehörige finden Sie ebenfalls über die örtlichen Selbsthilfekontaktstellen oder über den Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker:

Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK)

Oppelner Straße 130
53119 Bonn
Telefon: 0228 71002400
Fax: 0228 71002429
E-Mail: 
Internet: www.bapk.de
Dort werden Sie auch an Anlaufstellen in den einzelnen Bundesländern vermittelt.

Selbsthilfeberatung der BApK:

Telefonisch: 0180 5950951
(14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz)

oder

Rufnummer 0228 71002424
(zum Festnetztarif)

E-Mail-Beratung: 

Informationsquellen und Angebote

Bitte beachten Sie, dass Broschüren, Entscheidungshilfen oder Internetangebote das Gespräch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Psychotherapeutin unterstützen sollen, es aber niemals ersetzen können.

Auf der Internetseite www.psychenet.de finden Betroffene, Angehörige und Interessierte Informationen und Entscheidungshilfen zu Depressionen und anderen seelischen Erkrankungen, wie Angststörungen oder Essstörungen.
Auch die Webseite www.faktencheck-depression.de hält Entscheidungshilfen für Sie bereit.

Auf der Patientenseite der Bundespsychotherapeutenkammer www.bptk.de stehen ebenfalls Informationen und Broschüren zur Verfügung.

Die European Depression Association (EDA) hat einen Ratgeber speziell für Arbeitnehmer und Arbeitgeber herausgegeben: www.european-depression-day.de/index.php?id=2.

Die Stiftung Warentest hat ein Buch über Depression herausgebracht. Der Ratgeber "Depressionen überwinden – Niemals aufgeben" richtet sich an direkt oder indirekt Betroffene. Er kann unter www.test.de bestellt werden.

Weitere Gesundheitsinformationen und Serviceangebote

Patientenportal

Viele weiterführende Informationsmaterialen zu Depression und anderen Erkrankungen finden Sie auf dem Patientenportal www.patienten-information.de, einer gemeinsamen Plattform von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung.

Gesundheitsinformation.de

Auf dem Portal www.gesundheitsinformation.de hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen für Sie Hinweise zu Depressionen sowie anderen Erkrankungen und Gesundheitsthemen zusammengestellt.

Arzt- und Psychotherapeutensuche

Es kann schwierig sein, die "richtige" ärztliche oder psychothera-peutische Praxis zu finden. Zum einen ist es häufig schwer, überhaupt jemanden zu finden, der Zeit und einen Termin frei hat. Zum anderen müssen Sie und die Ärztin oder der Psychotherapeut auch zueinander passen, wenn die Therapie Erfolg haben soll.

Eine Broschüre, die Ihnen zeigt, was eine gute Arztpraxis ausmachen sollte, erhalten Sie unter: www.arztcheckliste.de.

Wichtig ist, dass Sie sich von anfänglichen Fehlschlägen nicht entmutigen lassen. Sie können andere um Rat und Hilfe bei der Suche fragen, zum Beispiel:
  • in Ihrer Hausarztpraxis;

  • bei Ihrer Krankenkasse;

  • oder bei Menschen in Ihrem persönlichen Umfeld.

Auch eine Poliklinik für psychische Erkrankungen oder die psychiatrische Ambulanz eines Krankenhauses kann eine erste Anlaufstelle für Sie sein, von der aus man Ihnen weiterhilft. Daneben gibt es psychologische Beratungsstellen, die Sie aufsuchen können.
Es gibt auch die Möglichkeit, sich an eine sogenannte Terminservicestelle der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung zu wenden. Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind und eine Überweisung haben, unterstützen diese Servicestellen Sie bei der Vereinbarung eines Termins in einer fachärztlichen oder psychotherapeutischen Praxis.
Mehr dazu unter: www.kbv.de/html/terminservicestellen.php.

Wenn Ihnen die "anonyme" Suche über das Internet lieber ist, dann können Ihnen Online-Suchdienste weiterhelfen, die wir nachfolgend für Sie aufgelistet haben:

Die Bundespsychotherapeutenkammer bietet einen bundesweiten Psychotherapeuten-Suchdienst an: www.bptk.de/service/ therapeutensuche.html

Über die bundesweite Arztsuche der Kassenärztlichen Bundesvereinigung finden Sie Ärzte und Psychotherapeuten: www.kbv.de/html/arztsuche.php.

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