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Aktuelle Ausgabe, März 2018

Mit dem Newsletter Patienteninformationen möchten wir Ihnen einen E-Mail-Service rund um das Thema Patienteninformationen anbieten.

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Patientenleitlinie


Koronare Herzkrankheit (KHK): Patientenmaterialien für das Arzt-Patienten-Gespräch in sechs Fremdsprachen

Die "Entscheidungshilfen zur Revaskularisationstherapie" liegen jetzt auch in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch vor.

In Deutschland zählt die koronare Herzkrankheit (KHK) zu den Volkskrankheiten. KHK und Herzinfarkt gehören zu den häufigsten Todesursachen. Aber mit einer guten Behandlung können Betroffene eine ähnliche Lebensqualität haben wie Gesunde.
Die Behandlung verfolgt zwei Ziele: Beschwerden lindern und gefährlichen Folgen wie Herzinfarkt vorbeugen. Eine gesunde Lebensweise und Medikamente sind feste Bestandteile der Behandlung einer KHK. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen lassen die Beschwerden aber trotz der Medikamente nicht nach. Dann können Stents oder eine Bypass-Operation in Frage kommen. Um zwischen diesen beiden Möglichkeiten zu entscheiden, wird eine Herzkatheter-Untersuchung empfohlen. Die drei Entscheidungshilfen "Brauche ich eine Herzkatheter-Untersuchung?", "Stents einsetzen oder erst mal abwarten?" und "Verengte Herzkranzgefäße: Stent oder Bypass?" sollen das Arzt-Patienten-Gespräch unterstützen.

Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL)

Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Mit der Durchführung wurde das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin beauftragt.

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Neue Kurzinformationen für Patienten (KiP)

Veränderungen der Bauchschlagader früh erkennen

Eine Ausbuchtung der Bauchschlagader nennt man Aneurysma. Sie macht keine Beschwerden. Aber die Schlagader kann an dieser Stelle reißen. Das ist lebensbedrohlich. Da Männer über 65 Jahren davon am ehesten betroffen sind, wird ihnen eine Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung angeboten. Diese Untersuchung kann Vor- und Nachteile haben: Wird eine große Ausbuchtung entdeckt, ist eine Operation dringend empfohlen. Untersuchung und anschließender Eingriff können Todesfälle verhindern. Jedoch kann auch die Operation schwerwiegende Folgen haben. Und durch die Früherkennung werden auch harmlose Ausbuchtungen entdeckt, die den Betroffenen unnötig beunruhigen können. In dieser Information erfahren die Leser mehr zu diesem Thema. So können sie entscheiden, ob sie das Angebot zur Früherkennung wahrnehmen möchten.
KiP Bauchaortenaneurysma

Demenz – mehr als nur vergesslich

Schlüssel weg, Termin vergessen, Tür aufgelassen – sowas kennt jeder. Der Gedanke, dass es sich dabei um Demenz handelt, kann Angst machen. Denn bei einer Demenz lassen Gedächtnis und praktische Fähigkeiten nach. Die Kurzinformation gibt einen Überblick über die verschiedenen Erscheinungsformen und erläutert die Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Das Informationsblatt richtet sich an Menschen, die mehr über Demenz wissen möchten oder befürchten, betroffen zu sein.
KiP Demenz

Demenz – eine Herausforderung für Angehörige
Demenzkranke Menschen können ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr alleine leben. Dann versorgen und pflegen häufig Angehörige das kranke Familienmitglied. Das kann an den Kräften zehren. In diesem Informationsblatt stehen die Angehörigen im Mittelpunkt. Sie finden darin Hinweise, wie sie einem demenzkranken Menschen helfen können und was sie für sich selbst tun können.
KiP Demenz – Angehörige

Hintergrund Kurzinformationen
Die Reihe "Kurzinformationen für Patienten" entwickelt das ÄZQ im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Das ÄZQ erstellt dafür zweiseitige Dokumente im DIN-A4-Format, die als PDF-Download zur freien Verfügung, zum kostenlosen Ausdrucken und Verteilen bereitstehen: Patienten-Information.de.

Neue Patientenleitlinie "Supportive Therapie – Vorbeugung und Behandlung von Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung"

Bei einer Krebserkrankung und ihrer Behandlung kann es zu belastenden Begleiterscheinungen kommen, zum Beispiel Blutarmut, Hautprobleme und Haarausfall sowie Übelkeit und Erbrechen. Es gibt aber eine Reihe von Möglichkeiten, die unerwünschten Folgen einer Krebsbehandlung zu verhindern oder zu lindern. Mit sogenannten unterstützenden Maßnahmen lassen sich Beschwerden in der Regel gut begegnen.

Die Broschüre beruht auf den Handlungsempfehlungen der S3-Leitlinie "Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen" und damit auf dem besten derzeit verfügbaren medizinischen Wissen. Entwickelt wurde die Patientenleitlinie im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie, das gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH) getragen wird und die Verbesserung der Versorgung krebskranker Menschen zum Ziel hat. Patientenvertreter, Ärzte und Pflegemitarbeiter aus dem Kreis der Leitlinienautoren haben die Patientenleitlinie gemeinsam erstellt. Betreuung und Redaktion erfolgten durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin.

So finden Sie die Patientenleitlinie im Internet

Patienten-Information.de beteiligt sich am EPatient Survey 2018

Am 1. März 2018 ist der aktuelle EPatient Survey gestartet. Er ist die größte Online-Befragung von Patientinnen und Patienten zur Nutzung des Internets bei Gesundheitsthemen im deutschsprachigen Raum. Mit der Teilnahme helfen Bürgerinnen und Bürger, die Angebote im Internet zum Thema Gesundheit für sich und andere zu verbessern. Die Teilnahme ist anonym und dauert etwa 5 Minuten.

Das Patientenportal Patienten-Information.de unterstützt diese Befragung: Wer möchte, kann sich direkt an der Umfrage bis zum 30. April 2018 über das Patientenportal beteiligen: www.patienten-information.de/epatient-survey-2018.

zuletzt verändert: 25.04.2018 09:54