Gut informiert entscheiden

Patienteninformationen des ÄZQ

verlässlich, verständlich, transparent

14 Wörterbuch

2. Auflage, November 2017. Version 1 – Druckversion pdf.png | Kapitelübersicht | weitere Informationen

Diese Patientenleitlinie enthält medizinische Fachausdrücke. Wir haben bewusst nicht auf sie verzichtet, weil Sie im Verlauf Ihrer Versorgung immer wieder mit diesen Fremdwörtern konfrontiert werden. Im Wörterbuch erklären wir Ihnen Fachbegriffe, die wir verwendet haben.

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Akut

Vordringlich, dringend, in diesem Moment. Als akut werden Kreuzschmerzen bezeichnet, wenn sie weniger als 6 Wochen lang bestehen.

Alexandertechnik

Mit Hilfe dieser Körpertherapie lernen Menschen, alte Gewohnheiten, Vorstellungen oder Bewegungsmuster zu erkennen und zu verändern. Die Alexandertechnik soll dazu beitragen, Verspannungen abzubauen und Schmerzen zu lindern.

Allgemeinmedizin

Fachgebiet in der Medizin, das sich mit Vorbeugung, Erkennung und Behandlung jeglicher Erkrankungen befasst.

Ambulant

Nicht stationär, das heißt nicht über mehrere Tage im Krankenhaus. Bei einer ambulanten Behandlung können Sie unmittelbar oder kurze Zeit nach Beendigung wieder nach Hause gehen.

Anamnese

Bestandteil der ärztlichen Erstuntersuchung. Dabei erfragt die Ärztin oder der Arzt unter anderem Beschwerden, frühere oder aktuelle Erkrankungen und Lebensgewohnheiten.

Antidepressiva

Medikamente zur Behandlung von Depressionen. Sie können aber auch bei anderen seelischen Erkrankungen oder Schmerzen eingesetzt werden. Je nach Wirkstoff können unterschiedliche Nebenwirkungen auftreten. Anders als manche Menschen glauben, machen Antidepressiva nicht abhängig.

Antiepileptika

Medikamente, die hauptsächlich bei epileptischen Krampfanfällen eingesetzt werden. Sie entfalten ihre Wirkung, indem sie auf verschiedene Art und Weise die Erregbarkeit von Nervenzellen im Gehirn beeinflussen. Sie können erhebliche Nebenwirkungen haben.

zurück nach oben

bildgebendes Verfahren

Verfahren, das bestimmte Teile des Körpers mit Hilfe verschiedener physikalischer Techniken abbildet. Dazu gehören Ultraschall (Sonografie), Röntgen, Computertomografie (CT), auch Szintigrafie und Positronenemissionstomografie (PET) und Magnetresonanztomografie (MRT).

Beinwell

Pflanze.

Botulinumtoxininjektion

Bei diesem Verfahren werden kleinste Mengen eines lähmenden Nervengifts, des Botulinumtoxins, gespritzt.

Chronisch

Der Begriff "chronisch" bezeichnet eine Situation oder eine Krankheit, die längere Zeit vorhanden ist und andauert.

Computertomografie (CT)

Röntgen aus verschiedenen Richtungen. Ein Computer verarbeitet die Informationen, die hierbei entstehen, und erzeugt ein räumliches Bild vom untersuchten Organ. Im Regelfall werden dabei jodhaltige Kontrastmittel eingesetzt, die die Aussagefähigkeit der Methode erhöhen. Die Computertomografie ist mit einer höheren Strahlenbelastung verbunden als das einfache Röntgen.

Cortison

Ist ein Medikament, das dem in der menschlichen Nebennierenrinde produzierten Hormon "Cortisol" in seiner Struktur sehr ähnlich ist. Cortison wirkt zum Beispiel antientzündlich, es unterdrückt allergische Reaktionen und wirkt abschwellend.

Cox-2-Hemmer

Medikamente gegen Entzündungen und Schmerzen. Die Mittel hemmen das Eiweiß "Cyclooxygenase" (kurz: COX). Sie blockieren aber nur einen Teil davon, nämlich die Untereinheit "COX-2" – daher auch der Name. Die Wirkstoffe können somit gezielter wirken: Die Bildung schmerzfördernder Botenstoffe wird dadurch gehemmt, andere für den Körper "nützliche" Stoffe bleiben aber unbeeinflusst. Auf diese Weise werden zum Beispiel die Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt geschont. Cox-2-Hemmer können Kreuzschmerzen etwas lindern, sind aber nicht dafür zugelassen.

CT

Siehe "Computertomografie (CT)".

zurück nach oben

Diagnose

Feststellen einer Krankheit: Untersuchen, Abwägen und Einschätzen aller Krankheitsanzeichen, um auf das Vorhandensein und die besondere Ausprägung einer Krankheit zu schließen.

Dosis

Die Menge eines Wirkstoffes.

Elektrothermische Verfahren

Es ist möglich, das Rückenmark durch kleine implantierte Elektroden anzuregen. Die Elektroden werden dabei über ein kleines Gerät gesteuert, das unter der Haut sitzt.

Ergotherapie

Verfahren der medizinischen Heilberufe, das Menschen helfen soll, eine durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung verlorengegangene oder noch nicht vorhandene Handlungsfähigkeit im Alltagsleben (wieder) zu erreichen.

Flupirtin

Dieses muskelentspannende und schmerzlindernde Medikament ist zur Anwendung akuter und chronischer Kreuzschmerzen zugelassen, seine Wirksamkeit aber nicht ausreichend belegt.

Gutachterkommission

Bei den Landesärztekammern sind seit 1975 Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen für Patientenbeschwerden eingerichtet. Als weisungsunabhängige Gremien sollen sie bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Arzt und Patientin möglichst objektiv klären, ob gesundheitliche Komplikationen auf einem Behandlungsfehler ("haftungsbegründende ärztlichen Behandlung") beruhen. Ziel dieser Einrichtungen ist die außergerichtliche Einigung zwischen Ärztin und Patient.

zurück nach oben

Kognitiv

Fachbegriff aus der Psychologie. Zu den kognitiven Fähigkeiten eines Menschen zählen zum Beispiel Wahrnehmen, Denken, Erinnern, Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit. Bei anhaltenden Kreuzschmerzen kann eine kognitive Verhaltenstherapie zum Einsatz kommen (siehe auch "Verhaltenstherapie").

Komplementäre und alternative Behandlungsmethoden

Unter komplementären Behandlungsmethoden versteht man Verfahren zur Diagnose oder Behandlung, die zum Beispiel im Rahmen der Naturheilkunde, der traditionellen Chinesischen Medizin oder der Homöopathie angeboten werden. Alternative Verfahren sind dagegen Methoden, die an Stelle von Methoden und Arzneimitteln eingesetzt werden, die von der wissenschaftlichen Medizin entwickelt worden sind. Für viele dieser Verfahren liegt derzeit kein wissenschaftlicher Nachweis zur Wirksamkeit vor.

körperliche Untersuchung

Eine körperliche Untersuchung ist ein unabdingbarer Teil der Diagnostik. Im Rahmen der Untersuchung inspiziert der Arzt einen einzelnen Teil des Körpers oder den ganzen Körper. Dabei kann er Hilfsmittel verwenden, wie zum Beispiel ein Stethoskop.

Krankengymnastik

Behandlungsmaßnahme der Physiotherapie. Siehe auch "Physiotherapie".

kurativ

Mit dem Ziel der Heilung.

zurück nach oben

Magnetresonanztomografie (MRT)

Auch Kernspintomografie genannt. Bildgebendes Verfahren, das starke elektromagnetische Felder einsetzt. Damit können Struktur und Funktion der inneren Gewebe und Organe dreidimensional dargestellt werden. Die Patientin oder der Patient wird dazu in eine "Röhre" geschoben. Die MRT ist nicht schmerzhaft, aber laut. Oft werden dabei Kontrastmittel verwendet. Eine Strahlenbelastung gibt es nicht. Da Metallgegenstände am oder im Körper die Aufnahmen stören oder zu Verletzungen führen können, sind vorher besondere Vorkehrungen zu treffen. So müssen beispielsweise Schmuck oder Handys, aber auch Insulinpumpen, vor der Untersuchung abgelegt werden. Menschen mit Herzschrittmachern, Gelenkprothesen oder Metallplatten im Körper müssen das Ihrem Behandlungsteam vor der Untersuchung mitteilen.

medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR)

Besondere Form der Rehabilitation. Siehe "Rehabilitation".

medizinische Reha

Siehe "Rehabilitation".

Metamizol

Dieser Wirkstoff wirkt sehr stark schmerzlindernd und ist daher nur für schwere akute und chronische Schmerzzustände zugelassen. Studien, die seine Wirkung bei Kreuzschmerzen untersucht haben, konnten bislang nicht gefunden werden.

MRT

Siehe "Magnetresonanztomografie (MRT)".

Muskelrelaxantien

Medikamente, welche vorübergehend die Muskeln entspannen und lockern. Ähnlich wie bei opioiden Schmerzmitteln haben auch einige muskelentspannende Wirkstoffe großes Suchtpotential.

zurück nach oben

Nationale VersorgungsLeitlinie

Abkürzung: NVL. Leitlinie, die im Rahmen des Programms für Nationale VersorgungsLeitlinien erstellt wird. Die Inhalte einer NVL werden auch in allgemein verständlichen Patientenleitlinien zur Verfügung gestellt. Das NVL-Programm steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Siehe auch www.versorgungsleitlinien.de.

Nebenwirkungen

Unerwünschte Wirkung oder Begleiterscheinung einer Untersuchungs- oder Behandlungsmethode. Diese können sehr harmlos, aber auch folgenschwer sein – viele lassen sich jedoch vermeiden oder behandeln.

Neurologie

Fachgebiet in der Medizin, das sich mit Erkrankungen von Gehirn, des Rückenmarks sowie der Sinnesorgane, der Nerven und der Muskulatur befasst.

nicht-medikamentös

Ohne Einsatz von Medikamenten.

nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR)

Schmerzlindernde, fiebersenkende und entzündungshemmende Medikamente. Sie gehören zur Gruppe der sogenannten nicht-opioiden Schmerzmittel und enthalten kein Cortison. Die Mittel werden häufig zur Behandlung von Muskel- oder Knochenschmerzen verschrieben, daher auch die Bezeichnung "Antirheumatika". Aufgrund ihrer entzündungshemmenden Wirkung ist auch von "nichtsteroidalen Antiphlogistika" (NSAP) oder im englischen Sprachraum von "non steroidal inflammatory drugs" (NSAID) die Rede. Bekannte Wirkstoffe dieser Medikamentengruppe sind Ibuprofen oder Diclofenac. NSAR können Beschwerden im Magen-Darm-Trakt verursachen.

zurück nach oben

Off-Label-Use

Mit Off-Label-Use wird die Behandlung mit Medikamenten bezeichnet, die für diese Erkrankung nicht zugelassen sind. Gerade bei schwerwiegenden Erkrankungen werden solche Off-Label-Wirkstoffe häufiger eingesetzt. Das hängt mit dem Zulassungsverfahren für Medikamente zusammen: In hochwertigen Studien muss ein Nutzen eines neuen Medikaments im Vergleich zu einer Standardbehandlung nachgewiesen werden, damit sie von der Arzneimittelbehörde zugelassen wird. Wenn eine Substanz bei mehreren Schmerzarten eingesetzt werden könnte, muss auch der Nutzen für alle Schmerzen extra nachgewiesen werden. Da diese Studien sehr teuer und aufwändig sind, werden vom Hersteller häufig nur eingeschränkte Zulassungen beantragt, obwohl eine Substanz auch bei anderen Schmerzen wirksam ist. Off-Label-Use kann eine sinnvolle Maßnahme sein. Sie kann jedoch mit Unsicherheiten in Bezug auf Wirkung und Nebenwirkungen verbunden sein. Darüber muss die Ärztin Sie aufklären. Cox-2-Hemmer werden zum Beispiel als Off-Label bei Kreuzschmerzen in bestimmten Situationen empfohlen. Mehr zum Off-Label-Use können Sie unter anderem beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) erfahren: www.g-ba.de/
institution/themenschwerpunkte/arzneimittel/off-label-use
.

Opioide

Oberbegriff für verschiedene Schmerzmittel, die ähnlich wie Morphin wirken. Morphin ist der Hauptwirkstoff im Opium. Sie werden zur Behandlung starker Schmerzen eingesetzt. Neben Schmerzlinderung können sie auch Abhängigkeit oder Stimmungsschwankungen hervorrufen.

Orthopädie

Fachgebiet in der Medizin, das sich mit Erkrankungen des Skeletts, der Muskeln, Bänder und Gelenke befasst.

Osteoporose

Knochenschwund; ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen. Die Knochendichte nimmt ab, und die Knochen werden bruchanfällig und instabil.

Paracetamol

Frei verkäufliches Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-opioid Schmerzmittel. Bei Kreuzschmerzen ist es nicht wirksam und wird daher nicht empfohlen.

zurück nach oben

Physiotherapie

Behandlungsverfahren, mit denen vor allem die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers wiederhergestellt, verbessert oder erhalten werden soll. Es umfasst aktive und passive Therapieformen.

Prolotherapie

Auch "Proliferationstherapie" genannt. Die Ärztin oder der Arzt spritzt ein spezielles Medikament in die Bandverbindungen der Wirbelsäule. Dies führt zu einer Vermehrung von Bindegewebszellen (daher der Name "Proliferation") und somit zur Verhärtung und Straffung der Bänder – eine Stabilisierung der Wirbelsäule ist die Folge.

Psychosomatik

Fachgebiet in der Medizin, das sich mit dem Zusammenwirken von geistigen (seelischen) und körperlichen Faktoren beschäftigt.

Psychotherapie

Wird als Oberbegriff für alle Verfahren benutzt, die ohne den Einsatz von Medikamenten psychische Erkrankungen, Beeinträchtigungen oder Verhaltensstörungen behandeln. Dabei kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz.

Radiologie

Fachrichtung der Medizin, die bildgebende Verfahren mit Röntgenstrahlen, aber auch Ultraschall und elektromagnetische Felder zur Untersuchung einsetzt.

Rehabilitation

Alle medizinischen, psychotherapeutischen, sozialen und beruflichen Leistungen, die eine Wiedereingliederung eines Kranken in Familie, Gesellschaft und Berufsleben zum Ziel haben. Diese Leistungen sollen es der Patientin oder dem Patienten ermöglichen, besser mit krankheitsbedingten Problemen fertig zu werden.

rehabilitativ

Die Rehabilitation betreffend. Siehe "Rehabilitation".

Rezidiv

Als Rezidiv wird das Wiederauftreten (Rückfall) einer Erkrankung bezeichnet. Rezidivierende Kreuzschmerzen treten nach einer Phase der Besserung erneut auf. Dies kann nach ein paar Monaten, aber auch nach einem Jahr oder später sein.

Risikofaktoren

Umstände und Faktoren, die das Entstehen einer Krankheit begünstigen können. Dazu gehören zum Beispiel Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, erbliche Belastungen, bereits vorhandene Krankheiten, Kontakt mit Schadstoffen. Wenn der Zusammenhang zwischen einem solchen Faktor und einem erhöhten Erkrankungsrisiko nachgewiesen ist, spricht man von einem Risikofaktor. Rauchen ist zum Beispiel ein Risikofaktor für viele Erkrankungen.

zurück nach oben

Scheinmedikament

Medikament, das keinen Wirkstoff enthält (Placebo). Eine Scheintherapie kann dennoch eine günstige Wirkung beim Patienten erzielen, die unter anderem durch die Zuwendung erklärt werden, die der Erkrankte durch die Behandlung erfährt. Die Erwartung, dass ein Stoff oder ein Medikament helfen wird, erzielt bereits allein eine entsprechende Wirkung. Forscher vermuten auch, dass Scheinmedikamente den Körper dazu anregen, körpereigene Schmerzmittel auszuschütten.

Schlichtungsstelle

Siehe "Gutachterkommission".

Spinalnerv

Zwischen zwei Wirbeln verlässt ein Spinalnervenpaar den Wirbelkanal. Ein Mensch besitzt insgesamt 31 paarige Spinalnerven. Sie haben verschiedene Anteile: Nervenfasern, die Muskeln versorgen (motorische), Nervenfasern, die Empfindungen weiterleiten (sensible) und Nervenfasern, die Körperfunktionen steuern, welche nicht willentlich beeinflusst werden können (vegetative) – zum Beispiel die Verdauung. Die Stelle, an der die Nervenfasern das Rückenmark verlassen beziehungsweise dort eintreten, bezeichnet man als Spinalnervenwurzel.

Stationär

Behandlungsform, die an eine Krankenhausaufnahme gebunden ist.

Subakut

Kreuzschmerzen, die länger als sechs aber weniger als zwölf Wochen andauern, nennt man subakut. Sie sind noch nicht chronisch, aber auf dem Wege dorthin.

zurück nach oben

Therapie

Behandlung, Heilbehandlung.

Triggerpunktinjektion

Verfahren bei dem ein Schmerzmittel in Muskelverhärtungen (Triggerpunkte) gespritzt wird.

Überstimulationssyndrom

Mögliche Nebenwirkung einer transkutanen elektrischen Nervenstimulation (TENS), die mit Verstärkung von Schmerzen einhergeht.

Unfallchirurgie

Gebiet der Medizin, das sich mit der Behandlung von Verletzungen befasst.

Uridinmonophosphat

Zellbaustein. Für die Kombination von Uridinmonophosphat, Vitamin B12 und Folsäure haben Fachleute keinen Wirksamkeitsnachweis für die Behandlung nicht-spezifischer Kreuzschmerzen gefunden.

Verhaltenstherapie

Psychotherapeutisches Behandlungsverfahren. Die Grundidee dieser Behandlungsform beruht darauf, dass bestimmte Denkweisen und Verhaltensmuster erlernt wurden und auch wieder verlernt werden können. Durch die Unterstützung des Psychotherapeuten werden negative Gedanken oder beeinträchtigende Verhaltensweisen herausgearbeitet. Gemeinsam werden alternative Handlungsweisen und Denkmuster entwickelt und eingeübt, die dem Betroffenen helfen, die Krankheit besser zu bewältigen.

Wechselwirkung

Manche Medikamente beeinflussen ihre Wirkungen gegenseitig. Sie können sich verstärken oder abschwächen – daher der Name "Wechselwirkung". Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihren behandelnden Arzt darüber informieren, welche Medikamente Sie regelmäßig einnehmen, denn danach kann sich gegebenenfalls die Auswahl des für Sie geeigneten Wirkstoffs richten.

zurück nach oben


Zurück zu Kapitel 13 | Weiter zum Tabellenverzeichnis

zuletzt verändert: 27.11.2017 11:22