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Patienteninformationen des ÄZQ

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2 Zusammenfassung

2. Auflage, November 2017. Version 1 – Druckversion pdf.png | Kapitelübersicht | weitere Informationen

2.1 Krankheitsbild

Kreuzschmerzen sind häufig: Etwa 4 von 5 Deutschen haben mindestens einmal in ihrem Leben damit zu tun. Oft sind sie harmlos und gehen nach kurzer Zeit von selbst wieder weg, auch wenn sie zeitweise sehr einschränkend sein können. Meist lässt sich auch keine genaue Ursache für die Beschwerden feststellen. Kreuzschmerzen können aber auch dauerhaft (chronisch) werden oder wiederkehren. Eine gefährliche Erkrankung steckt jedoch nur selten hinter den Beschwerden.

2.2 Untersuchungen

Kommen Sie mit plötzlichen Kreuzschmerzen in die Arztpraxis, muss geklärt werden, ob es eine ernsthafte Ursache dafür gibt. Dazu befragt der Arzt Sie ausführlich und untersucht Sie körperlich. Meist lässt sich damit ausschließen, dass etwas Ernsthaftes vorliegt. Nur in Ausnahmefällen, nämlich bei Warnhinweisen (siehe Kapitel "Warnhinweise") oder bei andauernden Schmerzen können weitere Untersuchungen wie bildgebende Verfahren oder Laboruntersuchungen Aufschluss geben.

2.3 Behandlung

Die wichtigste Maßnahme gegen Kreuzschmerzen ist Bewegung. Bettruhe ist schädlich, denn sie kann die Beschwerden verstärken. Kurzfristig können Ihnen Schmerzmittel helfen, Aktivitäten im Alltag so gut wie möglich beizubehalten. Bessern sich die Beschwerden trotz Behandlung nach dem aktuellen Wissensstand längere Zeit nicht, soll eine Kombination aus unterschiedlichen Maßnahmen zum Einsatz kommen. Dies nennt man ein "multimodales Behandlungsprogramm".

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zuletzt verändert: 27.11.2017 11:22