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Zur Kommentierung freigegeben: Patienteninformation zum Kreuzschmerz

Die PatientenLeitlinie "Kreuzschmerz" steht unter http://www.versorgungsleitlinien.de/patienten bis zum 17. Oktober 2011 zur öffentlichen Konsultation zur Verfügung. Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, Kommentare an die Redaktion zurückzumelden.

Kreuzschmerzen verursachen in Deutschland direkte Kosten in Höhe von 8,4 Milliarden Euro pro Jahr. Hinzu kommen die indirekten Kosten durch Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung – Kreuzschmerz führt seit Jahren die Statistiken der Anlässe für medizinische Rehabilitation und Arbeitsunfähigkeit an. Zwar existieren zahlreiche Therapieangebote, und einige der Behandlungsmöglichkeiten wurden in den letzten Jahren gut untersucht. Dennoch lässt sich die Versorgung der Patientinnen und Patienten in allen Bereichen noch deutlich verbessern. Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Kreuzschmerz gibt auf der Grundlage der aktuellen Studien Empfehlungen zur Behandlung und zur Versorgungskoordination bei unspezifischem Kreuzschmerz. Jetzt ist die Patientenversion dieser Leitlinie erarbeitet worden. Patienten erfahren, welche Ursachen Kreuzschmerzen haben können, wie sie am besten behandelt werden und wo sie weitere Information und Beratung erhalten können.

Die PatientenLeitlinie „Kreuzschmerz“ wurde von Patientenvertretern erstellt. Betreuung und Redaktion erfolgten durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Die Konsultationsfassung des Ratgebers wurde jetzt im Internet veröffentlicht. Bis zum 17. Oktober 2011 können Betroffene, Interessierte und Experten diese Fassung kommentieren, Verbesserungsvorschläge machen oder Ergänzungen vorschlagen. Im Namen der beteiligten Autoren sind alle Interessierten eingeladen, diese Möglichkeit zu nutzen. Die Vorschläge werden gesichtet und nach Abstimmung in der Redaktionsgruppe in der Finalversion berücksichtigt.

Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Mit der Durchführung wurde das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin beauftragt. Zu ausgewählten Krankheitsbildern arbeiten Experten verschiedener Organisationen zusammen, um im Rahmen der strukturierten Versorgung chronisch kranker Menschen die angemessene und evidenzbasierte Patientenversorgung darzustellen.

Weitere Informationen:

last modified Sep 19, 2011 09:20 PM
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