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Welttuberkulosetag - Die Arztbibliothek informiert

Welttuberkulosetag – 130 Jahre nach der Entdeckung des Tuberkulose-Bakteriums

 

Am 24. März 1882 entdeckte Robert Koch in Berlin den Erreger der Tuberkulose. Durch diesen wissenschaftlichen Erfolg wurde der Grundstein gelegt für die Entwicklung diagnostischer und therapeutischer Verfahren dieser Krankheit.1

Dennoch erkranken nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) pro Jahr etwa 8,8 Millionen Menschen an dieser Infektionskrankheit. Obwohl die Mortalitätsrate seit 1990 um 40% gesunken ist, sterben noch immer etwa 1,4 Millionen jährlich an den Folgen der Tuberkulose; die meisten davon in Entwicklungsländern.2 Die höchsten Raten  multiresistenter Tuberkulosebakterien liegen jedoch im europäischen Raum.3

In Deutschland weisen insbesondere die Ballungsräume erhöhte Neuerkrankungsraten auf. Mit 13,5 und 16,6 pro 100.000 Einwohner haben Frankfurt am Main und Köln die meisten neu aufgetretenen Tuberkulosefälle zu melden.4

Der von der WHO initiierte Gedenktag soll auf die globale Bedrohung durch die Tuberkulose aufmerksam machen und helfen, die Krankheit langfristig einzudämmen.5

Anlässlich des Welttuberkulosetags am 24. März hat die Arztbibliothek aktuelle und hochwertige Informationen rund um die Erkrankung zusammengestellt.

Für Ärzte besteht die Möglichkeit, sich zum Thema "Tuberkulose" fortzubilden.


Quellen:

Abb. Slogan World TB Day / Stop TB Partnership: © Copyright World Health Organization (WHO), 2012. All Rights Reserved.

1 Internetseite Stop TB Partnership

2 Internetseite WHO: Global Health Observatory (GHO)

3 Robert Koch Institut. Epidemiologisches Bulletin. 11/2012

4 Robert Koch Institut. Epidemiologisches Bulletin. 12/2012

5 Internetseite WHO: Media centre Tuberculosis

zuletzt verändert: 22.03.2012 12:40
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